05.03.2010
Die Ergebnisse der Umfrage, die Dr. Uwe Engfer vom TU-Institut für Soziologie im Bürgermeister-Pohl-Haus vorgestellt hat, geben einen guten Einblick, welche Anforderungen die Wixhäuser ab 65 Jahren an ihren Stadteil haben. Die hohe Rücklaufquote der Fragebögen zeigt auch, dass sich die ältere Bevölkerung aktiv bei der Gestaltung ihrer Lebenswelt einbringen will. Nachdem Befragungen in Arheilgen und Wixhausen durchgeführt wurden, ist die nächste Befragung in Eberstadt vorgesehen. Die SPD begrüßt die Befragungen als eine Form der Beteiligung. „Befragungen in den einzelnen Stadtteilen geben Aufschluss darüber, welche Unterstützungsangebote von den Bewohnern gebraucht werden. Die Bewohnenrinnen und Bewohner sind die besten Experten für ihre Bedürfnisse“, erläutert die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Monika Bradna.
„Die stadtteilbezogenen Befragungen sind eine hervorragende Ergänzung zur Altenhilfeplanung, aber sie können sie nicht ersetzen“, so Bradna weiter. „Die eigentliche Kunst ist, das eine zu tun ohne das andere zu lassen.“ Der letzte Bericht zur gesamtstädtischen Altenhilfeplanung stammt aus dem Jahr 2003. Er diente nicht der bloßen Darstellung statistischer Zahlen, sondern er hat auch einen Diskussionsprozess zum Älterwerden angestoßen und für die verschiedensten Bedarfe älterer Menschen sensibilisiert. „Es ist notwendig einen Überblick zu erhalten, wie unterschiedlich sich das Älterwerden zwischen den verschiedenen Stadtteilen gestaltet und insgesamt entwickelt, um nachvollziehbare und angemessene Maßnahmenentscheidungen treffen zu können“, hebt Monika Bradna hervor.